Biografie

voiceNet - die Jubelpackung

94 Jahre Wunderkerzen, 86 Jahre Nagellack, 58 Jahre Eis am Stiel, 10 Jahre voiceNet.
Markenerzeugnisse - zeitlos und von Qualität!

Nach so vielen Stationen auf Brettern, die kein Geld bedeuten, als lebende Kulturen in Chorproben und ständig auf Reisen, isst voiceNet endlich am großen Buffet. voiceNet verzehrt nicht nur, bis die Herzen brechen; neben eventuellen Magenbeschwerden und Gewichtsproblemen werden auch Seelenschmerz, Katzenjammer und höchste Euphorismen durchaus nicht ganz ernst genommen. Und piano, piano - die zwölf Sängerinnen und Sänger werden durch ein Klavier beflügelt!

Obwohl die Fleischeslust nicht zu kurz kommt, ist dieses Programm auch für Vegetarier durchaus geeignet: Es korrespondiert leicht Verdauliches mit liebevoll Zubereitetem, heiß Flambiertes mit sorgfältig Gegartem.
Schwungvoll serviert, bereitet diese Melange aus himmlischen Zutaten und täglichem Allerlei einen sinnlichen Genuss.

voiceNet wünscht guten Appetit!

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Presse

Premiere: voiceNet - die Jubelpackung

Den Projektor unter den Arm geklemmt, sentimentaler Gestus, flehender Blick: Nur ein Dia. Winziges Hoffnungsfunkeln in Demut. Doch die Replik ist gnadenlos: Kois. Fertig. Punkt. Aus. Dabei hätte doch alles so schön sein können: Ein üppig drapiertes Büffet, strahlende Damen in engen Abendkleidern und die Herren in Höchstform. [...] Kontinuierlich für die voiceNet-Arbeit ist eines: Spritzige, oft umgetextete Songs im Wechsel mit kürzeren Sprecheinlagen. Da zeigte Regisseur Marco Ricciardo, Schauspieler am Theater Ravensburg, ein glückliches Händchen in der Auswahl seiner Figuren und Texte.[ ...] Hatte Chorleiter Peter Fuchs seinem Ensemble durch gekonnt originelle Arrangements beste Voraussetzungen an die Hand gegeben, so wurden an vielen Stellen gemeinsam mit dem souverän agierenden Pianisten Walter Kiebler erstaunliche Ergebnisse hörbar [...]
(Schwäbische Zeitung, Ravensburg, 2005)


Chorportrait
Individualisten prägen diesen Chor

RAVENSBURG - Sie sind auf den Kleinkunstbühnen der Region mit Gesang, Glamour und Gags aufgetreten. voiceNet bewegt sich musikalisch zwischen Jazz, Beat und Comedian Harmonists. Mit Klavierbegleitung und theatralischer Selbstironie, aber ohne technische Verstärkung macht der Comedy-Chor seit zehn Jahren von sich hören.
Von unserer Mitarbeiterin Marianne Blöchinger
Nach einem anstrengenden Arbeitstag drängt es sie zum Singen. Im Chor lassen sie den Alltagsstress hinter sich. Musik befreit, erfahren die elf Chormitglieder von voiceNet und ihr Chorleiter Peter Fuchs. Fast alle sind von Anfang an dabei. Im Jahr 1995 fand sich ein Grüppchen Sangeslustiger als Restbestand einer aufgelösten Chorgemeinschaft. Das Ende war der Anfang. Da sie vom Singen nicht lassen wollten, gründete der Rest einen neuen Chor. Seit damals leben sie mit einem kommissarischen Chorleiter. Für voiceNet anscheinend ein idealer Zustand.
voiceNet tauften sie sich, weil der Name in schwäbischen Ohren so schön doppeldeutig klingt. Natürlich eint den Comedy-Chor die Freude am Singen und Spielen. Die Zwölf stimmen aber auch in Alter, Charakter und familiärer Situation ziemlich überein. Der Kunst widmen sie sich als Liebhaberei. Sie gehen einem profanen Beruf nach und haben zu Hause Familie, Kinder und ein Instrument, das ihnen beim Einüben der Noten hilft. Jeder ein selbstbewusster, verantwortlicher Individualist. Jedes einzelne Chormitglied trägt nahezu solistische Verantwortung. Der Chorleiter Fuchs schreibt vier- bis achtstimmige Arrangements, da darf sich keiner drücken. Alle Entscheidungen werden nach oft harten Diskussionen in der Gruppe gefällt.
Zusätzlich zu den wöchentlichen Proben am Montagabend treffen sie sich zweimal im Jahr zum Probenwochenende im Bregenzer Wald. Da findet dann auch ein intensiver Austausch von Lieblingsliedern statt. Bis ein Programm schließlich auf die Bühne kommt, gibt es alle Hände voll zu tun. Jörn Klopfer vermittelt beim Einsingen sein Spezialwissen in der Stimmbildung. Susanne Schaufler schreibt die deutschen Liedtexte. Da voiceNet gänzlich unplugged auftritt, ohne Mikrofon und Verstärker, aber auch ohne Rhythmus-Instrumente, hat das Klavier eine wichtige Rolle. Walter Kibler, der Mann am Klavier, macht auch noch die Plakatentwürfe.
Peter Fuchs gibt Impulse Der Theater-Profi Marco Ricciardo tüftelt für voiceNet die Texte aus und übt die bühnengerechten Bewegungen ein. Maria Niermann-Schubert organisiert die Auftritte, spricht mit den Veranstaltern, unterstützt von Claus Lichtner. Susanne Keller ist für Fotos zuständig. Solveig Fuchs kümmert sich um das Bühnenbild. Herbert Deutschmann führt das Publikum durchs Programm und flirtet mit ihm.
Bei ihren Auftritten singen die voiceNet-Mitglieder frisch von der Leber weg, natürlich auswendig. Am Blatt halten sie sich nur fest, wenn es sich um eine Speisekarte handelt, die ins Programm gehört. Die Impulse von Chorleiter Peter Fuchs merkt das Publikum kaum. Als Dirigent tritt er auf der Bühne höchstens in Form einer ironischen Inszenierung in Erscheinung.
Ihr neues Programm „Die Jubelpackung“ präsentieren voiceNet nach Auftritten in der „Linse“ und der Zehntscheuer demnächst in Blitzenreute und Bad Waldsee.
(Schwäbische Zeitung, Ravensburg, Kultur regional, 2006)


Die Freude am Singen ist unmittelbar zu spüren, denn die da oben singen in erster Linie aus Liebhaberei, zum eigenen Vergnügen und nicht weniger zum Vergnügen ihrer Zuhörer. ...
Schön ist auch, dass man Stimmen pur erleben darf, ganz ohne Mikro und Verstärker.
(Schwäbische Zeitung, Tettnang, 2007)


Ausgefeilte Arrangements, als sechs- bis achtstimmige Chorsätze ohne Mikro und Notenblätter vorgetragen, Comedy-Einlagen mit reifer Bühnenpräsenz sowie die pfiffige choreografische Abstimmung, setzten die Mühlenbesucher ein ums andere Mal in Erstaunen. "Die Steigerung ist phänomenal, schwärmte einer, der von "voiceNet vor ziemlich genau vier Jahren an gleicher Stelle auf deren "Reise zum Himallala bereits mitgerissen wurde.
(Südkurier, 2007)


Ein musikalisch äußerst würziger Abend mit begeisterndem Gesang, absolut coolem Klavierspiel, hintergründigem Humor ging zu Ende.
(Schwäbische Zeitung, Wangen, 2007)

Januar 2007 - Alte Kirche Mochenwangen

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