Biografie

Wir machen Musik! - a cappella querbeet

Zwölf Stimmen und ein Klavier planschen leidenschaftlich in den musikalischen Untiefen dieses Jahrhunderts.

"Wir machen Musik, da geht euch der Hut hoch..."

Programmatisch entführt der Gesang in eine bezaubernde Welt der Triebhaftigkeit. Da schlürfen Männer Badewasser oder (er)-brechen (Lebkuchen)-Herzen. Da erblühen Zarah Leander und Marlene Dietrich wiedererstanden zu neuer jugendlicher Schönheit, andere Damen dagegen werden softly gekillt. Die Besucher werden mit der puren Lust am Absurden konfrontiert, wenn ein Ringelnatzscher Briefmark' von einer Prinzessin beleckt wird und in tragischer, aussichtsloser Liebe zu ihr entbrennt.
Der Kampf der Geschlechter wird in diesem Programm nicht bis aufs Messer, sondern höchstens mit der Dessertgabel gefochten. Das musikalische Feinschmeckermenü ist leicht verdaulich, delikat gewürzt und mit lockerem Witz reich garniert mit pikanten, kurzweiligen Showbeilagen, die Geschmacksnoten reichen von feurigscharf bis honigsüß.

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Presse

Gute Chorarrangements und eine homogene Stimmenmischung sorgten rein musikalisch schon für beachtliches Niveau ... Witzig-freche Einlagen verknüpften die einzelnen Nummern. Alles schien präzise einstudiert, wurde jedoch mit einer solchen Lockerheit und einem Charme dargeboten, dass die Besucher immer wieder auf offener Szene applaudierten. ...
Alles in allem stellt "voiceNet" für die Kleinkunstszene sicher eine Bereicherung dar, von der noch öfter zu hören sein dürfte ...
(Schwäbische Zeitung, Ravensburg, 1997)

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